27.03.2014

Fachtage auf dem Kapf - gute Erfahrungen mit Erlebnispädagogik

Foto von Johannes Butscher

Julian Korff, der im Ev. Jugendwerk Bernhausen seinen Bundesfreiwilligendienst absolviert, erzählt von den Fachtagen im Schwarzwald und den Erlebnissen unter freiem Himmel

Die Einladung per Mail bedeutete, dass es wieder soweit war. Das dritte FSJ/BFD-Seminar unserer Seminargruppe 1 stand an. Ich persönlich, und ich denke die meisten anderen auch, freuten sich schon richtig auf die vier Fachtage, die vom 17. bis 20 März bevorstanden. In und besonders um das Sport- und Freizeitheim Kapf im Schwarzwald, erwartete uns wieder so Einiges. 

Nach unserer Ankunft in Fahrgemeinschaften starteten wir zusammen mit unseren Leitern Franzi Töpler und Klaus Stoll in die Woche. Wir reflektierten, wie es uns in der letzten Zeit in unseren Einsatzstellen erging und wagten auch einen Ausblick, was uns nach unserem Freiwilligendienst persönlich erwartet. Gestärkt durch unser gemeinsames Mittagessen nahmen wir nachmittags Zielscheiben ins Visier. Wir übten uns in Bogenschießen. Nach etwas Übungszeit und doch so manchem Pfeil im Erdhügel hinter den Zielscheiben klappte es bei den meisten wirklich gut.          
Den Tag schlossen wir mit einer Bibelarbeit abends ab, bevor wir natürlich danach noch unsere Freizeit genossen.

Für die nächsten 2 Tage wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Wir waren ab dann eigentlich nur noch draußen an der frischen Luft. Für die eine Gruppe ging es am Dienstag mit dem so genannten Mohawk-Walk los. Diesen Niedrigseilparcour mussten wir als Gruppe erstmal gemeinsam bewältigen. Nach Absprachen und den Ideen, wie wir die verschiedenen Hilfsmittel wie Seile am besten nützen könnten, schafften wir es im zweiten Versuch relativ schnell, die ganze Gruppe sicher ans Zeil zu bringen. Nachmittags durften wir unsere eigenen Parcours bauen und die anderen Kleingruppen vor Herausforderungen stellen. Doch unser eiserner Wille ließ uns auch den schwersten Parcour bewältigen, egal wie lang es dauerte.

Gleichzeitig lernte die andere Gruppen viele andere Übungen kennen, die zu Erlebnispädagogik zählen, und wie man diese in den christlichen Zusammenhang bringen kann. Bei all diesen Übungen spielten speziell der Zusammenhalt der Gruppe und das gegenseitige Vertrauen eine große Rolle. Dies wurde uns eindrucksvoll verdeutlicht. Hierbei gilt ein besonderer Dank an Jörg Wiedmayer und Johannes Butscher, unsere beiden Referenten dieser zwei Tage.

Nach dem Aufräumen und einem gemeinsamen Abschluss waren Donnerstagmittag unsere Fachtage leider schon wieder vorbei. Wir sind dankbar für die Behütung Gottes während dieser erlebnisreichen Tage und besonders auch, dass das Wetter während unseren Programmpunkten einfach perfekt gehalten hat.

Julian Korff

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